Also doch…?

Wasser auf die Mühlen der Und-die-Bibel-hat-doch-Recht-Fraktion gießt dieser Tage ausgerechnet der Klon-Betrüger Hwang Woo-Suk aus Korea. Wenn man der Zeit glauben darf, hat er nämlich ohne es zu wollen durch ein schlampig ausgeführtes Experiment die Möglichkeit der Jungfernzeugung beim Menschen bewiesen.

Leider bleibt das “wie” weiterhin im Dunkel. Theologen können mit diesem Rest-Geheimnis sicher gut leben und wenn man sich den Hintergrund der Klonerei vor Augen führt, kann man darüber ja auch aus pragmatischen Gründen nur froh sein.

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Gesucht: Ordensregeln

Gestern abend hatten wir eine auch für mich sehr anregende Gesprächsrunde über Klöster, Orden, Mönchtum und was man davon für unsere Zeit und Lebensbedingungen lernen und umsetzen kann. Dabei ist auch immer wieder einmal die Sprache darauf gekommen, dass viele neuere christliche Kommunen gescheitert sind an unrealistischen Erwartungen (ich rede nun lieber von Orden – “Bruderschaft” klingt zu altbacken und “Kloster” hat zu sehr die Komponente des Lebens unter einem Dach).

Nun bin ich auf der Suche nach Ordensregeln, vor allem eben auch neuerer Art, die sich schon eine Weile bewährt haben. Heute morgen habe ich mir angesehen, wie The Order of Mission funktioniert. Und die Regel der Northumbria Community mit den beiden Schlüsselbegriffen Verfügbarkeit und Verletzlichkeit finde ich ansprechend. Schon einmal erwähnt habe ich die zwölf Kennzeichen des “new monasticism”, die Shane Claiborne am Ende seines Buches aufzählt. Zu dieser Bewegung gehört auch Tom Sines Mustard Seed House in Seattle

Hier meine Frage an Euch: Es gibt ja eine Reihe von Tertiärorden und -kommunitäten, in denen zölibatäres Leben keine Grundvoraussetzung ist, etwa bei den Franziskanern Kennt bzw. hat jemand solche “Regeln” oder kann mir sagen, wo ich die finde?

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Deutsch zum Abgewöhnen: “Es menschelt”

“Es menschelt” ist der verharmlosende Ausdruck dafür, dass sich jemand daneben benommen hat. Meist geht es um Eitelkeiten, Rivalität, Lügen und Intrigen. Und um den Betreffenden zu schonen, tarnt man die Sache semantisch als Kavaliersdelikt, indem man das Verhalten für “menschlich” erklärt. Halb so schlimm: Es menschelt eben überall.

Nobody’s perfect – aber die Banalität dieser Aussage wird nun nicht mehr mit stoischer Gelassenheit oder heiligem Zorn, sondern mit einem verschmitzten Augenzwinkern quittiert, das den Täter wegen Geringfügigkeit des Delikts nicht nur freispricht, sondern pauschal einen Freibrief für weitere Bagatellvergehen erteilt.

Und ich frage mich: Sind nun eigentlich die, die sich nicht gehen lassen, die sinnvolle Spielregeln einhalten und dafür auch einen Preis zu zahlen bereit sind – sind die nun Unmenschen? Ist es also gerade das, was einen als Menschen auszeichnet, dass man in kritischen Augenblicken selbstbezogen reagiert?

Oder ist die Fähigkeit, nicht den niedrigeren Instinkten zu folgen oder den Weg des geringsten Widerstands zu wählen, eben das Besondere an Geschöpfen, die zu Ebenbildern Gottes bestimmt sind? Ich würde das lieber glauben, wenn es mal wieder irgendwo unmenschelt: Dass wir es besser können und es uns selbst wie unseren Mitmenschen zum Wohle aller auch gönnen sollten, unsere dunkle Seite zu zähmen.

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China-Koller

Nun auch noch die Milch. Die Chinesen kaufen uns das Öl weg, verdrängen uns vom Thron des Export-Weltmeisters, bauen bald mehr Autos als die Japaner und schaden dem Weltklima. Und die Inder, die auf unsere Greencards pfeifen, sind ihnen (mit gesunder Milch gedopt) hart auf den Fersen. Wie sollen mickrige 82 Millionen Deutsche dieser Milliarden-Übermacht trotzen?

Ist die gelbe Paranoia dem Sommerloch geschuldet? Zum Teil vielleicht. Aber wir könnten ja mal von unseren kleineren Nachbarn wie der Schweiz lernen, wie man im Schatten größerer Nachbarn gut lebt. Und unseren Bauern gönnen, dass die Chinesen die Preise wieder aus dem Keller geholt haben, in die unsere Discounter sie viel zu lange gedrückt hatten.

Wenn jetzt nur noch jemand den Methan-Ausstoß der Rindviecher regeln würde…

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Der Dalai Lama und die Frauen

Während aus Rom wenn schon nicht ökumenische Eiszeit, dann doch eher Stillstand vermeldet wird und so progressive Ideen wie die lateinische Messe ausgemottet werden (für die es garantiert ein Nischenpublikum gibt, aber eben kaum mehr), sammelt der Dalai Lama Sympathiepunkte mit seinem Anlauf zur Gleichberechtigung von Frauen und schlägt den Papst in der Gunst der Deutschen (wäre er nicht nur ein Symbol des friedlichen Widerstands, sondern müsste er als “Gottkönig” Tibet tatsächlich regieren, wäre das womöglich eine andere Geschichte).

Was ich allerdings nicht kapiert habe, ist die Logik der Wiedergeburt. Nachdem sich nun in seinem Bereich des Buddhismus ein Konsens für Frauen abzeichnet, schließt der Dalai Lama nicht aus, dass er eine Nachfolgerin haben könnte und wenn sich die politischen Verhältnisse nicht ändern, sagt er, könne der oder die Neue nicht aus Tibet kommen. Hat denn der Konsens und die Politik eine Auswirkung auf diesen Vorgang? Oder ist “Wiedergeburt” dann doch nur ein anderer Name für eine Wahl, deren Kriterien auch durch solche Umstände bestimmt werden?
Wie auch immer, bedenkenswert ist die Analyse des ZDF zum Hintergrund der Popularität des kleinen Mannes mit der großen Brille:

Die Sehnsucht wächst nach religiösen Führern, die glaubwürdige Antworten oder vielleicht nur Anstöße zur Rechtmäßigkeit des eigenen Handelns bieten. Und wer könnte das besser als der Dalai Lama, das im Exil lebende religiöse und staatliche Oberhaupt Tibets. Seine Anhänger sind davon überzeugt, er sei die Reinkarnation eines Gottkönigs. Das kann man nun glauben oder nicht; warum so viele Andersdenkende aus dem Westen zu ihm strömen, hat vielleicht vor allem einen Grund: Wo sich beim modernen Christen doch hier und da ein Gefühl der Entfremdung von der eigenen Religion einschleicht, stehen der Dalai Lama und seine Religion, der Lamaismus, gerade für die Einheit von Glauben und Leben.

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Die 80/20 Regel des Überlebens in Franken

Gestern kam ich mit Martina zusammen ins Nachdenken über eine Eigenart von uns Franken: “Bescheidenheit” ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck dafür. Es ist ein dauerhaftes Understatement, ein leichtes Tiefstapeln – als sagte man nur 80% (nicht inhaltlich, aber vom Nachdruck her) und weiß, dass sich das Gegenüber die restlichen 20% noch dazu denkt, weil es die Regeln ja kennt. Nicht ganz so krass wie die Schwaben, wo das größte Lob angeblich “net schlecht” heißt, aber es geht in diese Richtung.

Da liegt aber auch das Problem. Wenn nämlich jemand (in der Regel aus einem anderen Volksstamm und ganz arglos) gegen dieses ungeschriebene Gesetz verstößt und zu dick aufträgt, wird der Franke misstrauisch und verdächtigt ihn der Wichtigtuerei. Das wird er nie direkt sagen, doch fortan lässt der Franke sein Gegenüber einfach abtropfen. Wenn der andere dann irritiert ist und noch etwas plakativere Worte wählt (bis dahin hat er ja für seine Verhältnisse nichts Schlimmes getan, hat längst noch nicht übertrieben und war völlig authentisch…), entsteht ein kleiner Teufelskreis, aus dem es kaum ein Entkommen gibt.

Frage an alle Neu-Erlanger: Ist Euch das schon einmal aufgefallen – und wenn ja, bei welcher Gelegenheit? Vielleicht kann die Volkshochschule mal einen Survival-Kurs entwickeln für Amerikaner, Norddeutsche und Rheinländer. 😉

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Die etwas andere Einladung: Factory-Clip

Vor ein paar Monaten habe ich schon einmal auf ein pfiffiges Video mit dem Titel “Factory” hingewiesen, mit dem man Leute zum Schmunzeln bringen und auf einen Alpha-Kurs aufmerksam machen kann.

Inzwischen ist es lokalisiert und dank Hufis Hilfe auf YouTube zu finden. Ihr könnt es verschicken und/oder auf Euren Seiten einbinden:


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Ironische Bekenntnisse

Toby hat ein ironisches “Bekenntnis” gepostet, das postmodernes Denken auf die Schippe nehmen will, für mein Empfinden das Thema aber nicht so richtig trifft (vgl. die Kommentare dort. Nebenbei, Frage an die Germanisten: Gibt es einen Plural von “Credo”? Credi? Bestimmt nicht. Credos? Oder kann man eben nur eins wirklich glauben und der Plural erübrigt sich (sprach)logisch betrachtet damit von selbst? Oder sagen wir dann eben Glaubensbekenntnisse).

Das hat mich wiederum an ein Gedicht von Steve Turner erinnert. Das ist auch schon etwas älter, wie die Anspielung auf den kalten Krieg zeigt, und fällt daher auch trotz des harten Relativismus am Ende nicht einfach unter “Kritik am Postmodernismus”; es ist aber auch so lesenswert als eine Art Anti-Credo:

Creed

We believe in Marxfreudanddarwin.
We believe everything is OK
as long as you don’t hurt anyone,
to the best of your definition of hurt,
and to the best of your knowledge.

We believe in sex before during
and after marriage.
We believe in the therapy of sin.
We believe that adultery is fun.
We believe that sodomy’s OK
We believe that taboos are taboo.

We believe that everything’s getting better
despite evidence to the contrary.
The evidence must be investigated.
You can prove anything with evidence.

We believe there’s something in horoscopes,
UFO’s and bent spoons;
Jesus was a good man just like Buddha
Mohammed and ourselves.
He was a good moral teacher although we think
his good morals were bad.

We believe that all religions are basically the same,
at least the one that we read was.
They all believe in love and goodness.
They only differ on matters of
creation sin heaven hell God and salvation.

We believe that after death comes The Nothing
because when you ask the dead what happens
they say Nothing.
If death is not the end, if the dead have lied,
then it’s compulsory heaven for all
excepting perhaps Hitler, Stalin and Genghis Khan.

We believe in Masters and Johnson.
What’s selected is average.
What’s average is normal.
What’s normal is good.

We believe in total disarmament.
We believe there are direct links between
warfare and bloodshed.
Americans should beat their guns into tractors
and the Russians would be sure to follow.

We believe that man is essentially good.
It’s only his behaviour that lets him down.
This is the fault of society.
Society is the fault of conditions.
Conditions are the fault of society.

We believe that each man must find the truth
that is right for him.
Reality will adapt accordingly.
The universe will readjust. History will alter.
We believe that there is no absolute truth
excepting the truth that there is no absolute truth.

We believe in the rejection of creeds.

(zur Übersetzung bitte weiter klicken)

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„Ironische Bekenntnisse“ weiterlesen

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Hör nicht auf sie…

Falsche Propheten hatten im Judentum nicht viel zu lachen – richtige in der Regel (und zu ihren Lebzeiten) leider auch nicht. Heute hat der Mammon Jahwe in des Volkes Gunst verdrängt, nun heißt der Berufsstand Analysten. So kann man wenigstens gutes Geld mit Kaffeesatzlesen an den Börsen verdienen, wie man bei Welt Online nachlesen kann:

Anleger, die gegen den Strom schwammen und vor einem Jahr die bei Analysten Unliebtesten zehn Dax-Aktien orderten (…), können sich heute über eine Performance von 55,1 Prozent freuen, 14,1 Prozentpunkte mehr als der breite Markt.

Das ist doch mal ein interessanter Gedanke: Vergiss die Stars und kümmere dich um die Loser. Riskiere etwas und geh nicht auf Nummer sicher. Glaube – und zwar nicht einfach das, was die Mehrheit sagt. Und am Ende hast Du mehr erreicht. Die letzten werden die ersten sein – von wem war der Spruch nochmal?
🙂

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Webauftritte

Zufällig ist mir heute auf einer fröhlich gestalteten Homepage dieser Wer-wir sind-Text begegnet und hat mich zum Nachdenken gebracht. Vor kurzem habe ich es mal am Beispiel von Mars Hill von der positiven Seite beleuchtet. Es geht mir nun mit diesem Beispiel nicht darum jemanden vorzuführen (daher kein Link), sondern um zwei Beobachtungen, die man wohl auf manch anderer Homepage auch machen könnte: Erstens kommt schön heraus, wie unbeholfen viele Christen in ihrer Außendarstellung sind. Zweitens werden auch einige theologische Schlagseiten überraschend deutlich. Hier der Text:

Wir sind eine Freikirche, mit der Bibel als alleinige Grundlage
Wir glauben an Gott den Vater, an Jesus Christus seinen Sohn,an den Heiligen Geist und die Annahme von Jesus als unseren persönlichen Herrn.
Wir glauben das die Bibel Gottes Wort ist.
Wir glauben, das sich eines Tages alle Menschen vor Gott für ihr Tun,Handeln und Reden verantworten müssen.
Wir wollen den Menschen von XYZ und Umgebung die frohe Botschaft bringen und halten uns an den Sendbefehl in Matthäus 28, Vers 19,.
Wir treffen uns, jeden Sonntag zumm Gottesdienst und wochentags in verschiedenen Hauskreisen.

Der Text vermittelt einen groben Eindruck davon, was der Gemeinde(leitung) wichtig ist, aber Außenstehenden macht er es nicht leicht. Denn er beginnt mit einer doppelten Abgrenzung: Der Selbstbezeichnung “Freikirche” und Exklusivität der Bibel.

Die Übersicht der Glaubensinhalte umfasst drei Punkte:

  1. Die Dreieinigkeit und die persönliche Bekehrung (die syntaktisch quasi als vierte Person erscheint – oder es wird der Eindruck erweckt, man müsse von den drei zuvor genannten nur Jesus “annehmen”)
  2. Die Bibel (schon wieder?)
  3. Das jüngste Gericht (!?!)

Gnade, Vergebung, Liebe sind vermutlich bei “frohe Botschaft” mit gemeint, erwähnt werden sie nicht mehr eigens. So wie Schöpfung, Kreuz, Taufe oder Abendmahl. Schließlich stehen die beiden letzten Aussagen in einer gewissen Spannung: Wir wollen den Leuten die frohe Botschaft (was daran nun froh macht, bleibt unklar) bringen, treffen wir uns also deshalb am Sonntag…?

Diese Gemeinde gehört einem Gemeindeverband an – vielleicht wäre das eine lohnende Aufgabe, dort gute Hilfestellungen und Textbausteine anzubieten. Andererseits ist es auch irgendwie ehrlich, so wie es da steht.

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Wieder: Terror

Ziemlich genau drei Monate von dem Anschlag letzte Woche bin ich selbst am Flughafen von Glasgow gewesen. Schon ein komisches Gefühl. Aber viel erschütternder ist die Nachricht, dass die Bomber zum großen Teil in ihrem Berufsalltag Leben gerettet und Wunden geheilt haben. Was geht in solchen Köpfen vor sich, wenn man Patienten versorgt und sich derweil auf einen Selbstmordanschlag vorbereitet?

Jörg Lau von der Zeit verweist auf einen Aufruf progressiver Muslime, dass man sich im konservativen Islam endlich mal engagiert mit den Radikalen auseinandersetzen muss und die Dinge nicht einfach von sich weisen oder herunterspielen darf. Hier ein paar Zitate – übersetzt:

Terrorismus ist nur eine extreme Auswirkung einer Ablehnungs-Mentalität, die unter Muslimen allzu verbreitet ist. Obwohl wenige den Versuch unternehmen, Terroranschläge zu rechtfertigen, leugnen viele hartnäckig, dass letztlich Muslime verantwortlich waren, und greifen zurück auf raffinierte Verschwörungstheorien, in denen die muslimischen Entführer/Bombenleger nur ahnungslose Schachfiguren eines Schmierentheaters sind, in dem Amerika/Israel/Indien/Freimaurer die Regier führen.

… Sie illustrieren diese Verleugnung, indem sie oberflächliche Parallelen ziehen zwischen al-Qaida und Anschlägen auf Abtreibungskliniken oder der IRA. Aber solche Vergleiche treffen nicht; keine andere Gemeinschaft hat Extremisten, die einen dezentralen Krieg gegen eine ganze Zivilisation anzetteln und wahllos große städtische Zentren in Schlachtfelder verwandeln wollen.

Das Christian Vision Project hat einen interessanten und lesenswerten Bericht aus Pakistan von Joshua White, Living with Islamists. Whites Fazit ist dies:

Ich bin zu der Ansicht gekommen, das so eine Art sich selbst interpretierendes Zeugnis eine Berufung für einen echten Weltbürger ist, und ganz bestimmt für einen Christen, der den Weg Jesu ernst nimmt. Es ist ein Zeugnis, das die Wirklichkeit von Politik und die Brutalität des modernen Terrorismus nicht ignoriert, aber mit mehr antwortet als nur Macht und Pragmatismus. Es ist ein Zeugnis, das nach Wegen sucht, sich auf Menschen einzulassen, die andere Visionen von Glauben und Gesellschaft haben und das sich für grundlegende Religionsfreiheit ausspricht. Am meisten jedoch ist es ein Zeugnis, das Demut und Überzeugtsein im Durcheinander der wirklichen Welt verknüpft – und das auf eine Art, die still, aber unübersehbar auf den Glauben hinweist, den wir bekennen.

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