Ich trage rot

Und das nicht nur deshalb, weil der Temperatursturz letzte Woche mir einen dicken Schnupfen bescherte und ich den roten Winterpulli rausholen musste (die rote Nase passt nun auch super dazu).

Vielmehr ist rot die Farbe des Protests gegen das Regime in Birma/Burma/Myanmar. Dank Hufis Hinweis werde ich mich der Aktion “Free Burma” anschließen, die für Donnerstag in der Blogosphäre zum gemeinsamen Protest aufruft.

Das ist bestimmt nicht viel, was wir von hier aus tun können, aber besser als Nichts. Vor allem, wenn sich viele dazu aufraffen. Dass die Generäle rot sehen, zeigt ja schon die Tatsache, dass sie ihren Leuten das Internet sperren. Und als Christen können wir das alles ja mit einem Gebet verstärken.

Den roten Pulli lasse ich bis dahin an.

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Wie Einsamkeit zur Stille wird

Einsamkeit
Wir haben begonnen, Henry Nouwens inspirierendes Buch in eine Predigtreihe umzusetzen. Die Resonanz ist recht gut und ich merke, vor drei Jahren hätte ich so etwas noch gar nicht richtig denken, geschweige denn sagen können.

Die ersten beiden Folgen sind als Podcast online, wer das ganze also mal auf Deutsch hören möchte, kann das hier tun und bei iTunes. Zwei weitere folgen noch, darunter auch unser LebensArt Brunch am kommenden Sonntag.

Lebensart Okt07

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That’s Infotainment

Die Mediathek des ZDF hat mich mit meinen TV-Gebühren ein bißchen versöhnt. Nun kann ich mir Ulrich Mühe als “letzten Zeugen” angucken, wenn ich ihn Freitags verpasst habe und bekomme 3Sat Kultur in guter Qualität geliefert.

Ebenfalls verpasst hatte ich am Sonntag, zumindest teilweise, “Die Geburt Europas”. Aber auch der Beitrag aus der Reihe ZDF Expedition ist verfügbar. Faszinierend, wie hier die erdgeschichtliche Vergangenheit erklärt wird (das ist den vielen Naturkundemuseen, die ich besucht habe, nie gelungen…). Und witzige Animationen gibt es auch, wenn Gletscher in Londons Finchley Road enden oder zur Orientierung der Eiffelturm im Jurameer versenkt und von Ichthyosauriern umkreist wird. Und dann wird der Bogen zur Kultur geschlagen und Bauwerke gezeigt, die aus dem Stein dieser geologischen Epoche entstanden sind.

Bewusstseinsbildung für Europäer lohnt sich, Nationalstaaten sind ja, so gesehen, eine sehr junge Erfindung und nehmen viel zu viel Platz in unserem Denken ein. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Persönliche Wahrheit

Haso hat vor kurzem das Thema Wahrheit in erfrischender Weise aufgegriffen. Mit der Menschwerdung Gottes wird die Wahrheit zur Geschichte. Wo Inkarnation als theologischer Begriff und missionales Prinzip wieder schwer im Kommen ist, muss man das mit bedenken. Indem Gott sich in unsere menschliche Geschichte begeben hat, hat er sich auch der Vieldeutigkeit ausgesetzt.

In der Geschichte gibt es ja keine absolute Wahrheit im Sinne reiner Objektivität. Konkrete Menschen haben konkrete Ereignisse aus einer ganz bestimmten Perspektive erlebt und berichten davon – alle Geschichte wird eben erzählt -, indem sie ihre Erfahrungen in einen bestimmten Zusammenhang stellen und mit den sprachlichen und symbolischen Ausdrucksformen ihrer Kultur wiedergeben. Wahrheit ja, aber keine “reine” Wahrheit im Sinne unmissverständlicher Eindeutigkeit. Deswegen gab es von Anfang an Streit darum, wie diese Geschichte nun zu erzählen sei. Es gab sie daher auch (für Muslime immer noch sehr irritierend!) in vier Evangelien, die sich einfach nicht recht harmonisieren lassen.

Wer nun mit Lessing der Meinung ist, dass zufällige Geschichtswahrheiten keine notwendigen (und damit apriori evidenten, also absoluten und vom geschichtlichen Standpunkt unhabhängigen) Vernunftwahrheiten begründen können, also minderwertig sind, der hat ein Problem – auch als Christ. Ebenso, wer immer noch von “Tatsachen” redet, wo wir doch beim Fußball inzwischen alle sehen, dass es kaum etwas Subjektiveres und Umstritteneres gibt als die berüchtigten “Tatsachenentscheidungen”.

Die entscheidenden Aussagen der Bibel kann man nicht von ihrer Geschichte zu lösen und auf objektiv gültige Prinzipien reduzieren. Liebe ist keine “Tatsache”, sondern ein Verhältnis, aus dem ein konkretes Verhalten folgt. So gut wie alle entscheidenden theologischen Begriffe sind Beziehungsbegriffe. Es geht in allererster Linie um Beziehungswahrheiten, die man nicht messen oder experimentell verifizieren kann. Wenn mir jemand sagt, dass er mich liebt, dann kann ich vielleicht eine Weile sein Verhalten beobachten. Aber er könnte mich ja auch täuschen. Am Ende muss ich es glauben – oder auch nicht…

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Renn dich schlau

Heute las ich dies auf Spiegel Online und empfehle es weiter an alle Couch Potatoes und Büchermuffel:

Wer seine Muskeln trainiert, flutet seine grauen Zellen geradezu mit frischen Nähr- und Wuchsstoffen. Dadurch entstehen neue Nervenzellen. Diese Neulinge sind leicht erregbar und besonders lernfähig. Sie sterben allerdings nach einigen Wochen wieder ab, wenn man sie nicht benutzt. “Körperliche Aktivität ist für die Bildung neuer Nervenzellen notwendig”, erklärt Josef Bischofberger vom Institut für Physiologie der Universität Freiburg. “Geistige Aktivität ist wichtig für das Überleben dieser Zellen.” Denn durch diese Beanspruchung fügen die Neuronen sich dauerhaft in das Denkorgan und erhöhen offenbar dessen Vermögen, Neues zu lernen.

Und wen das nicht überzeugt, dem sei dieser Satz aus selbiger Quelle gesagt: 🙂

Potenzmittel kann man getrost durch moderate Bewegung ersetzen. Eine Langzeituntersuchung an mehr als 1000 Testpersonen hat ergeben: Das einzige Verhalten, das impotenten Männern aufhilft, ist regelmäßige körperliche Aktivität.

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Heute bin ich Buddhist…

Ich weiß schon, dass ich für den Spruch jetzt was zu hören bekomme, aber bevor Ihr loslegt, lest zu Ende: Ich bin heute Buddhist so wie John F. Kennedy damals Berliner war. Ich identifiziere mich mit den friedlichen Revolutionären in Myanmar, wo die Handlanger des Regimes gerade die Klöster stürmen. Als Deutscher und als Jesus-Nachfolger bin ich wenigstens in Gedanken, im Gebet und mit (ohnmächtigen, wohl wahr) Worten in diesem Blog an ihrer Seite.

Viele haben diese Nähe ja auch bei Gandhi so empfunden. Wir sind uns über die religiösen Grenzen nie so nahe, wie wenn wir gemeinsam und gewaltlos gegen Unrecht und Unterdrückung stehen. Dann stehen auch Buddhisten in den Fußstapfen Jesu und es schimmert etwas von Gottes Reich durch, wenn den Despoten die Maske herunter gerissen wird und die Welt sieht, dass ihnen außer Gewalt nichts, aber auch gar nichts einfällt.

Sicher sind damit nicht alle Unterschiede aufgehoben. Und natürlich geht im im Evangelium noch um mehr. Aber heute geht es darum, zu beten, dass die Gerechtigkeit siegt und möglichst wenig Blut vergossen wird.

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“Pass auf, dass du deinen Glauben nicht verlierst”

Gestern erzählte ein Freund, wie vor Jahren ein junger Mann seine Heimatgemeinde und Kleinstadt verließ, um zu studieren. Seine Heimatbesuche versetzten die halbe Gemeinde in Aufruhr, weil er alle möglichen Fragen und Zweifel äußerte. Vor lauter Angst, er könne “ die Jugend verderben”, wurde er ziemlich unter Druck gesetzt. Das ging natürlich nicht lange gut.

Ich kenne aus eigener Erfahrung den stereotypen Reflex frommer Individuen, wenn sie hören dass jemand Theologie studiert: Pass auf, dass du deinen Glauben nicht verlierst. Ob Theologie oder nicht: Es ist völlig normal, dass man einen Glauben verliert, der davon gelebt hat, dass man sich manche Fragen nicht stellt. Das geht in der subkulturellen Blase der Heimatgemeinde vielleicht eine Weile gut, aber aufgrund der massiven religiösen Pluralisierung unserer Welt auch nicht mehr lange.

Natürlich ist die Kritik in der Theologie hier und da zersetzend über ihr Ziel hinausgeschossen. Aber es waren weniger die Extreme der Ansichten als ihre Vielfalt und die Entdeckung, dass man zu jedem beliebigen Thema ganz unterschiedliche Positionen und Meinungen findet, die neu waren. Und auf genau dasselbe Phänomen unterschiedlichster Auffassungen und Lebensweisen traf wohl auch der eingangs erwähnte Freund meines Freundes in seinem Studium – was immer es war.

Das Thema beschäftigt mich nun schon eine Weile. In einer immer noch pluralistischer werdenden globalen Welt (Peter L. Berger hat das in dem gestern erwähnten Interview schön herausgestellt) “verliert” man seinen Glauben ständig (in dem Sinne, dass er sich wandelt aufgrund der Lebenserfahrung und der Beschäftigung mit anderen Glaubensrichtungen. Man findet ihn aber auch wieder neu, wie viele Theologiestudenten. Traurig ist dann nur die Tatsache, dass der neue Glaube vom “alten” Umfeld nicht mehr als der eigene anerkannt oder gar als Gefahr und Verführung abgewiesen wird. Als wäre jede Form von Zweifel erstens böse und zweitens ansteckend.

Es gibt bei Berger den Begriff des “häretischen Imperativs”. Etwas tiefer gehängt: die vorhandene Pluralität macht im Vorfeld jeder Entscheidung kritisches Denken unausweichlich. Jemand, der mit diesen Veränderungen seines Gottesbildes ringt und dabei auch selbst das beängstigende Gefühl hat, in Glaubensfragen den Boden unter den Füßen zu verlieren, findet in einem zur Selbstkritik unfähigen und zwanghaft homogenen Umfeld keine Hilfe – im Gegenteil, seine Ängste werden verstärkt und bestätigt, so dass am Ende tatsächlich nur ein Bruch möglich erscheint. Denn zurück zu gehen in eine verlorene Naivität würde bedeuten, die eigene Integrität zu opfern – ein hoher Preis.

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Vorbildliche Pfingstler

Über einen Mangel an Kritik von außen hat die Pfingstbewegung in den 101 Jahren ihrer Geschichte nicht klagen müssen – zumal nicht in Deutschland. Anlässe dazu gibt es immer wieder, aber an vielen Punkten muss man auch einmal den Hut ziehen vor diesem Flügel der Christenheit. Zwei Beispiele:

Tony Campolo macht in seinem aktuellen Podcast eine interessante Beobachtung: Kein anderer Zweig des Protestantismus hat es geschafft, Arme, Reiche, und die Mittelschicht dazwischen so gut zu integrieren. Die Ausstrahlung des Aufbruchs in der Azusa Street habe ganz wesentlich damit zu tun gehabt, gar nicht so sehr mit den spektakulären “charismatischen” Phänomenen.

Tobias hatte mich vor ein paar Tagen auf ein spannendes Interview mit Peter Berger aufmerksam gemacht, der die Pfingstbewegung (neben dem Islam) global gesehen als die explosivste religiöse Bewegung in jüngerer Zeit betrachtet. Sie ist inzwischen (anders als viele andere protestantische Kirchen, die sich auf ihre Kultur beschränken lassen) zu einem wesentlichen Faktor der Globalisierung geworden und hat (ohne das zu beabsichtigen) an manchen Stellen die sozialen Verhältnisse tiefgreifend verändert – zum Beispiel was die Frauenrechte und Demokratisierung in Lateinamerika angeht!

Also: Chapeau!

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Die Hollandisierung der Welt

Ich habe mich schon lange gefragt, warum niemand dieses Szenario mal durchspielt, aber nun ist es überall zu lesen: Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter wäre in 100 oder vielleicht sogar 50 Jahren ein riesiges Stück Florida versunken und auf der Wall Street bekäme man auch nasse Füße.

Deiche und Flutbarrieren müssen also her – die Niederländer könnten ihr Fachwissen gewinnbringend exportieren. Nachdem New York mal als Nieuw Amsterdam angefangen hat, schließt sich der Kreis dann also wieder…

 Wikipedia Commons 1 17 Allard -Totius Neobelgii Nova Et Accuratissima Tabula (Detail)

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20 years ago today…

Die im letzten Post genannte AfeM Tagung findet in Bad Liebenzell statt. Das letzte Mal war ich im Herbst 1987 dort, als Teil eines missionswissenschaftlichen Seminars der Uni Tübingen unter Leitung von – ach, ist ja egal, wer das war. Es war jedenfalls ein eindrückliches Erlebnis: Ich war einer der wenigen Nicht-Evangelikalen in der Runde und fing mir damit ziemlich intensive Diskussionen ein.

Das Seminar befasste sich mit Rockmusik, die in bewährter fromm-inquisitorischer Kausalkettenlogik von den Zaubertrommeln afrikanischer Schamanen abgeleitet wurde. Dabei sorgten angeblich die (bösen!) Geister für minimale Variationen des Beats, um mit dieser Art spirituellem Morsecode arglose Seelen in ihre Gewalt zu bringen. Meine Frage, wie das im Zeitalter von Drumcomputern noch gehen solle und ob nicht die Vermittlung afrikanischer Musik durch Gospel und Spirituals zu berücksichtigen sei, fielen auf taube Ohren. Rückblickend würde ich sagen, das war eine Form von astreinem theologischem Rassismus.

Zwanzig Jahre später sind solche Ansichten nur noch bei einer krassen Minderheit anzutreffen. Übrigens hatte damals gerade die Postmoderne begonnen, über die wir nun – 20 Jahre später – am gleichen Ort diskutieren. Was mich daran ermutigt, ist die konstruktive Ausrichtung – es wird eben nicht alles in Bausch und Bogen verurteilt. Was mich immer noch nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass wir diese Diskussion erst jetzt führen.

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Aus der Werkstatt: “Sünde, Kreuz und Bekehrung im Horizont der Postmoderne”

Zu diesem Thema habe ich eine Einladung des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie (AfeM) in Januar 2008 bekommen, der über “Mission im postmodernen Europa” tagt. Ein weiteres Zeichen dafür, dass diese Diskussion nun auch in Deutschland angekommen ist. Am Tag darauf referiert Reinhold Scharnowski über Gemeindeformen.

Der Untertitel meines Referats lautet: “Zu den theologischen Inhalten missionarischer Verkündigung im postmodernen Europa”. Es sind ja noch ein paar Monate hin, aber ich habe schon einmal mein Bücherregal durchforstet und noch ein paar neue Titel bestellt. Heute aber geht erst einmal die Frage an Euch:

  • Was sollte in so einem Referat (60 Minuten) unbedingt angesprochen werden?
  • Welche Gedanken haltet ihr für besonders wichtig und relevant?
  • Wo habt Ihr dazu selbst schon referiert und/oder gebloggt?
  • Wo sollte ich nach- und weiterlesen?

Es geht ja um mehr als nur meine persönliche Perspektive. Vorab schon mal vielen Dank an alle! Ein Zwischenergebnis werde ich auf dem Emergent Forum in Erlangen am 1. Dezember vorstellen.

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Kill Bill?

Am Wochenende habe ich auf 3Sat via ZDF Mediathek den Song PCdenzfall von Bodo Wartke gehört (hier das Video einzeln). Nicht nur MacUser könnten das amüsant finden.

Vielleicht erklärt das auch, warum die SZ heute meldet, Vista sei ein Ladenhüter?

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Selber doof

Heute beim Einkaufen habe ich – aus der Entfernung im Vorbeigehen – eine ehemalige Klassenkameradin gesehen. Sie kam erst in der Oberstufe in die Klasse und ich fand sie aus irgendeinem Grund doof, den ich heute nicht mehr weiß. Folglich habe ich mich nicht besonders für sie interessiert oder mich mit ihr beschäftigt. Vielleicht verstand sie sich einfach auch nur mit den falschen Leuten gut – also denen, über die ich auch ein negatives Urteil gefällt hatte. Nicht unbedingt bewusst, eher so aus dem Bauch heraus.

Rückblickend denke ich, sie war wohl wirklich in Ordnung. Mir ist es einfach nie aufgefallen, weil ich mir gar nicht die Mühe gemacht habe, richtig hinzusehen. Das ist nun auch nicht mehr zu ändern. Was ich ändern kann, ist meine Haltung heute. Mich daran erinnern, dass ich erste Eindrücke vor allem dann noch einmal überprüfe, wenn sie nicht so positiv ausgefallen sind. Genauer hinzusehen, offener zu sein, besser zuzuhören. Damals war ich der eigentlich doofe.

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Scharfe Bilder

Gestern bin ich über Ehrensenf auf diesen Blogpost gestoßen, der den sonst oft so unsichtbaren (oder vertuschten bzw. weichgezeichneten) Kontrast von Armut und Wohlstand ganz scharf abbildet. Das muss man sich einfach mal ein paar Minuten ansehen.

Auf derselben Website ist via Flickr eine Skulptur von Dennis Oppenheim zu sehen, deren Titel Device to root out evil lautet. Es zeigt eine Kirche, die auf dem Kopf steht und mit der Turmspitze in den Boden gerammt ist. Sie wurde anscheinend aus Stanford nach Vancouver verlegt, weil sie bei manchen Betrachtern aneckte:

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Ich kann dem Werk eine Menge abgewinnen. Der Kommentar des Künstlers dazu hat mir gut gefallen:

Turning the church upside down makes it more aggressive, but not blasphemous.

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