Unweltliche Übersetzung

Ich habe noch nie gern die Hoffnung für alle gelesen, weil ich oft das Gefühl hatte, da ist ein Interpretationsraster im Spiel, das alles “vergeistlicht”. Eben habe ich die Bestätigung des Vorurteils gefunden. Matthäus 8,11 ist da übersetzt: “Viele Menschen aus aller Welt werden kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmel das Freudenfest feiern.” Offenbar heißt das ja für den arglosen Leser: Himmel = Jenseits.

Die anderen Übersetzungen schreiben wenigstens noch “im Himmelreich”. Jesus bezieht sich eben nicht auf eine rein jenseitige Veranstaltung, sondern darauf, dass Gott schon jetzt aus allen Völkern Menschen sammelt. Der Verweis auf die Väter wird ähnlich gemeint sein, wie Juden auch das Passa verstehen: Die Feier des Mahls stellt eine Gemeinschaft her, die auch die Zeit übergreift. All das hat die Übersetzung aber nicht offen gelassen oder gar erklärt, sondern weggebügelt. Schade!

Sogar die Gute Nachricht zeigt, wie man sach- und zeitgemäß übersetzt: “Viele werden kommen, aus Ost und West, und zusammen mit Abraham, Isaak und Jakob in Gottes neuer Welt zu Tisch sitzen.” Und ich bleibe lieber bei der Bibel aller feurigen Charismatiker: Der Einheiz-Übersetzung 😉

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Werben mit Heilung?

Vor ein paar Tagen bekam ich eine Einladung zu einer Veranstaltung, auf der Heilungen angekündigt waren. Mir wird bei so etwas immer mulmig. Nicht wegen der Heilungen an sich, über die kann man sich nur freuen und ich zweifle auch gar nicht daran, dass tatsächlich manche Leute Heilung erfahren, sondern wie sie quasi zu Marketing-Zwecken instrumentalisiert werden.

Ich kann im Neuen Testament nichts dergleichen erkennen. Heilungen finden statt und sie werden berichtet bzw. sprechen sich herum, aber immer wieder sorgt Jesus dafür, dass die Erwartung körperlicher Heilung nicht verdeckt, um was es ihm eigentlich geht. Er hat sich ganz entschieden dagegen verwahrt, dass das Evangelium auf Heilung verengt wird. Neulich habe ich Markus 1,35ff gelesen: Jesus zieht sich zurück, obwohl ihn alle verzweifelt suchen. Dann trifft er die Entscheidung, weiter zu gehen. Er hätte eine Karriere als örtlicher Wunderheiler machen können, aber genau das wollte er eben nicht.

Gegen Mundpropaganda kann und muss man auch gar nichts machen, aber man muss ja auch nicht noch nachlegen und damit das Problem erst schaffen, dass viele Verzweifelte (vielleicht auch mit unrealistischen Erwartungen – aber was ist da schon realistisch?) kommen und zu einem erheblichen Teil auch so wieder gehen.

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Life 2.0

Gestern habe ich zum Abschluss der Allianz-Gebetswoche in Bayreuth gepredigt. “Ich bin die Auferstehung und das Leben” fand ich nicht gerade einfach zu erklären. Dabei habe ich mich an N.T. Wright erinnert, der irgendwo mal gesagt hat, Auferstehung (auf den einzelnen bezogen) heißt, dass Gott unsere Software auf neue Hardware überspielt.

Ich habe mit dem Gedanken noch ein bißchen gespielt. Natürlich sind analoge, organische Metaphern wie die Metamorphose des Schmetterlings emotional viel befriedigender. Vielleicht bin ich auch nur durch Apples rasanten Intel-Switch vorbelastet. Trotzdem, hier die Idee:

Wir leben jetzt mit Life 1.0 als “Betriebssystem”. Es ist instabil, anfällig für Viren und hat einige sehr lästige Bugs (Vergleiche zu real existierender Software sind erlaubt). Im Netzwerk brechen immer wieder die Verbindungen zusammen.

Ewiges Leben bedeutet ein “Upgrade” auf Life 2.0. Auf unserer momentanen Hardware laufen zwar noch nicht alle Funktionen, und manche neuen Features noch nicht stabil, aber im Gegensatz zu Life 1.0 kann man Life 2.0 samt aller mit Life 2.0 erstellten oder in Life 2.0 konvertierten Daten problemlos auf die neue Rechner-Generation hochladen. Jetzt schon lässt sich ein Rechner unter Life 2.0 besser vernetzen. Drahtlos, natürlich 😉

Ein funktionierender Prototyp mit neuer Hardware ist übrigens auf der GodWorld Expo in Jerusalem, Ostern 30. n. Chr. vorgestellt worden. Alle Tester waren erstaunt über die Funktionalität. Ihre Berichte sind hier, hier und hier nachzulesen.

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Das “volle” Evangelium?

Gestern hat mir jemand von einem mehrtägigen Seminar erzählt, das sich um Paulus‘ Aussage drehte, dass wir in Christus eine neue Schöpfung sind. Schön und gut, nur einiges von den Schlussfolgerungen (vor allem in die Richtung von Wohlbefinden und Heilung) schien trotz allem recht grob gestrickt und leicht überspannt. Es hat mich wieder mal daran erinnert, wie wichtig es ist, die Bibel nicht selektiv nach Lieblingsstellen und Postkartensprüchen zu lesen (und das dann “Bibelschule” zu nennen). Ein Kapitel weiter vorn schreibt nämlich derselbe Paulus:

Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird. So erweist an uns der Tod, an euch aber das Leben seine Macht.

Das ganze Evangelium verlangt von uns, neben einer Theologie der Heilung auch eine Theologie und Praxis des Leidens zu entwickeln. Eben auch mit den Weinenden zu weinen und ihnen nicht immer gleich Predigten über das Lachen zu halten, hinter denen sich womöglich nur unsere eigene Leidensscheu und Unfähigkeit, Schmerz zu ertragen, versteckt.

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Rückblick: Sicherheit

Wir sagen das ja manchmal so dahin, dass der, der etwas beiträgt (und vorbereitet) oft den größten Gewinn in einem Gottesdienst oder Treffen hat (egal wie viele Leute kommen). Am vergangenen Wochenende ging es mir so mit dem Thema Sicherheit, von dem ich zuerst gedacht hatte, dass es ein Langweiler-Thema wäre. Ha!

Wo überall Unsicherheit lauert und zunimmt, braucht man nicht zu erklären (Renten, Daten, Energieversorgung, sozialer und politischer Frieden, Gesundheit, …). Unsere normale Sicherheits-Strategie (individuell wie kollektiv) besteht aus 1. Rückzug, 2. Kontrolle und 3. Kompensation in den verschiedenen Formen. Alles beruht dabei auf der Annahme, dass die größte Gefahr für ein gutes, erfülltes, glückliches und gelingendes Leben außerhalb von uns liegt. Für diese Art Sicherheit bezahlen wir einen hohen Preis (materiell, mental und spirituell), weil sie unsere Freiheit einschränkt (vgl. das Zitat von Benjamin Franklin unten).

Jesus sieht das Problem ganz anders.
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Strafe Gottes?

Ein einziges Mal ist sich Pat Robertson mit der Hamas und ihren Freunden einig: Ariel Scharon wurde von Gott für seine Politik bestraft. Die Begründung der Strafe könnte aber unterschiedlicher nicht ausfallen. Identische Denkstrukturen bei diametral verschiedenen Denkvoraussetzungen?

Ich finde es immer noch scher zu verkraften, wie Christen (leider nicht nur in den USA) einen radikalen (und wenn nötig brutalen) Zionismus propagieren und einfach nicht verstehen, dass nach Jesus die Friedensstifter und Sanftmütigen (d.h. Gewaltlosen) das Land besitzen werden. Land für Frieden, das hat der alte Kämpfer Scharon – wenn auch spät – eingesehen, ist der alternativlose Weg aus dem Chaos.

So aber wird der Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt von denen angeheizt, die immer im anderen den Teufel am Werk sehen, aber nie bei sich selbst, und denen im Kampf um “göttliches” Recht jedes Mittel recht ist. Das ist sogar ein Rückschritt hinter das Alte Testament.

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Augen auf im “Lobpreis”

Mag sein, dass ich der letzte bin, bei dem dieser Groschen fällt. Gestern habe ich mir Gedanken gemacht über unsere Art von “Lobpreis”. In den letzten Wochen haben ganz verschiedene Leute ihre Unzufriedenheit ausgedrückt: Den einen ist es nicht begeisternd genug, die anderen stöhnen über die Passivität (oder Konsumhaltung?) vieler Gottesdienstbesucher. Ich frage mich, ob wir aus dem alten Kittel herausgewachsen sind und noch keinen passenden neuen haben.

Es fängt schon mit dem Wort an, das nicht zu passen scheint, weil es in unserer “normalen” Sprache nicht vorkommt. Ich finde es interessant, wie sich unsere Moderatoren und Lowpricelighter plagen, das Konzept in verständliche Sätze zu packen. Vielleicht liegt es nicht an ihrem fehlenden Sprachvermögen, sondern an der Sache? Dass wir nicht genau sagen können, was wir da machen, weil wir es selbst nicht wissen?
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Freue dich o Christenheit?

Heute beim Singen der Weihnachts-Nationalhymne (Licht aus, Baum an, stramm stehen – fehlt nur die Hand auf dem Herzen…) blieb ich an dem Refrain “Freue dich o Christenheit” hängen. Eigentlich sollte sich doch die Welt freuen. Dafür muss aber sichtbar und erfahrbar werden, was der Nutzen oder Gewinn davon ist, dass Jesus in die Welt kam und dass er heute noch auf der Erde wirkt.

Wenn Weihnachten bedeutet, dass Gott Mensch geworden ist, dann müssten Christen doch, statt sich unter den eigenen Tannenbaum zu verkrümeln und ein paar Euro, die niemandem richtig weh tun, für gute Zwecke zu spenden, selbst hinaus gehen und sich auf die Suche machen nach Menschen, die Gottes Liebe in fleischgewordenem Zustand erfahren müssen. Dass Weihnachten zum Familienfest verkommen ist, dafür haben wir ja selbst gesorgt – auch wenn uns der Kommerz jetzt stört.
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Liebe ?!?

Mich erstaunt immer wieder, wie unterschiedlich das Wort Liebe verstanden wird. Wenn wir mit Paaren sprechen, die heiraten wollen, fragen wir regelmäßig, was sie sich unter “Liebe” vorstellen. Ich glaube, manche überrascht diese Frage zwar, aber dann gibt es immer interessante Gespräche.

Weihnachten wird ja auch immer mit diesem Begriff in Verbindung gebracht, aber richtig verstanden prägt es ihn auch in einem ganz bestimmten – und, wie ich finde: im besten – Sinne. Ich habe mich die Tage auch an zwei Beschreibungen erinnert.
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Breites Angebot

Wer in einer multioptionalen Gesellschaft mit der Zeit geht, muss überkommene Formen in Frage stellen, besser noch: weiterentwickeln.

Etwa beim Abendmahl: Wäre es nicht viel sinnvoller, eine Art Buffet aufzubauen? Verschiedene Brotsorten wären im Angebot (Fladen, ungesäuert, leichtes Knäcke, herzhaft-bodenständiges Bauernbrot, Voll/Mehrkorn, Biosonne…), und daneben Wein (und Traubensaft) unterschiedlichster Farbe und Herkunft, so dass sich niemand geschmacklich diskriminiert fühlt: Ein herber, trockener Frankenwein für den Heimatverbundenen, ein eleganter Franzose oder Australier für den Weltbürger, Lambrusco aus der 2-Liter-Buddel aus Solidarität mit sozialen Randgruppen, Prosecco für die Party-Fraktion.

Rechnerisch ergeben sich bei je 5 Sorten Brot und Wein 20 mögliche Kombinationen. Für Abwechslung ist also gesorgt!

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Das fängt ja gut an

Unsere Bundeskanzlerin (Wort des Jahres 2005!) hat sich auf dem EU-Gipfel die ersten Sporen verdient und die Streithähne Blair und Chirac zum Kompromiss verführt 😉

Gut, sie hat ja Erfahrung: Erst musste sie die stolzen Landesfürsten der Union auf Kurs bringen und dann die große Koalition vermitteln. Da entsteht schon so etwas wie Kompetenz. Wir können uns ja eigentlich nur freuen, wenn da jemand am Ruder ist, der “Win-win” denkt.

Vielleicht erleben wir die Umkehrung des Schröder’schen “overpromise and underdeliver” – das könnte der Politikverdrossenheit (Wort des Jahres 1992) allmählich den Boden entziehen. Oder hoffe ich schon wieder zu viel?

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Alleine Glauben?

Immer wieder bekommt man zu hören, man müsse als Christ doch nicht ständig in die Kirche rennen. Besonders unter Evangelischen wird das noch als „Freiheit“ gehandelt: Glauben könne man doch auch für sich. Von solchen Anfragen aus dem persönlichen Umfeld erzählte mir erst jüngst wieder jemand.

Klar kann man das – weil Glauben in diesem Zusammenhang so verstanden wird, dass man der Meinung ist, es gibt ein höheres Wesen (und dass man, warum auch immer, deshalb ein anständiger Mensch sein sollte). Ganz anders sieht es aus, wenn Glauben bedeutet, Gott zu vertrauen, ihn zu lieben und sich von ihm verändern zu lassen. Glaube nicht als Meinung, sondern als Prozess – als Weg der Nachfolge. Nicht bloß kognitiv, sondern ganzheitlich. “Love is a verb”, habe ich neulich gelesen.

Das geht schlechterdings nicht alleine. Beziehung und Gemeinschaft ist für Christen immer die Nagelprobe echten Glaubens: Wie kann denn jemand sagen, er liebe Gott, wenn ihm sein Bruder/seine Schwester gleichgültig ist, fragt Johannes (1. Joh. 4,20). Erst die anderen stoßen mich mit der Nase darauf, wo ich Veränderung nötig habe und erst die anderen können bereits eingetretene Veränderungen wahrnehmen und bestätigen. Dann erst weiß ich, dass ich mir nichts in die Tasche lüge von wegen Anstand und guter Mensch. Nichts kann so befreiend sein wie solch eine Konfrontation und nichts ermutigt mehr als so ein Lob.

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Die Pharisäer-Taktik

Heute morgen habe ich auf Sacred Space Matthäus 21,23-37 gelesen. Jesus verweigert den Pharisäern eine Antwort, weil sie sich selbst nicht festlegen. So können sie selbst andere kritisieren, bleiben aber selbst unangreifbar. Oder anders gedacht: Sie sagen, was sie nicht wollen, aber nicht, was sie wirklich wollen.

Einerseits finde ich das erleichternd, zu sehen, dass es in Ordnung ist, diese Art Streitgespräche einfach abzubrechen. Andererseits merke ich, dass ich ja auch oft kritische Gedanken habe und äußere, und ich möchte nicht denselben Fehler machen, dabei im Negativen stecken zu bleiben und nicht mehr konstruktiv zu sein. In Zeiten von Post-dies und Post-das ist das keine leichte Aufgabe, aber eine lösbare.

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N.T. Wright

Gestern auf der Autofahrt nach Ditzingen habe ich drei CDs von NT Wright zum Thema “Creation and New Creation in the New Testament” gehört. Der Mann begeistert mich jedes Mal wieder. Biblische Zusammenhänge auf eine so gute und immer wieder verblüffend andere, aber einleuchtende Weise zu erschließen und dabei nie abgehoben zu wirken, das ist schon eine Seltenheit.

Inhaltlich bewegt er sich sicher und souverän zwischen einem naiven Optimismus, was die Welt und ihre Zukunft angeht und einem zynischen Pessimismus hindurch. Auferstehung wird so nicht individualistisch missdeutet oder gar gnostisch aufgelöst (körperlose “Seele” wandert ins Jenseits), sondern in einen größeren Kontext gestellt, eben die Erneuerung der gesamten Schöpfung. Und am Ende steht der Ruf zu einer ganzheitlichen Spiritualität, zum Einsatz für Gerechtigkeit und die Begeisterung für Schönheit und Ästhetik. Ich muss mir das unbedingt bald noch einmal anhören.

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Nicht umdrehen

Heute habe ich eine Weile über die Geschichte von Lots Frau nachgedacht. Zurückschauen in Dankbarkeit ist sicher eine Tugend, und auch der Blick zurück im Kummer über die eigene Ignoranz und Sünde ist völlig in Ordnung, wenn er dann in Dank mündet statt in Selbstzersetzung.

Es gibt aber auch ein wehmütiges Verklären der Vergangenheit – so als läge das Beste nicht noch vor mir im Leben. Es gibt ein Lecken der Wunden – oder wenn ich Verluste nicht akzeptiere und dann auch loslassen will. Und dann komme ich auf einmal nicht mehr an das Ziel, das Gott mir gesteckt hat, und zu der Erfüllung, die er sich für mich wünscht. Eine Salzsäule auf halbem Weg im Niemandsland.

Vielleicht wird die Versuchung dazu größer, je mehr Erfolge und Verluste hinter mir liegen, auf die ich zurückschauen kann, und je mehr mir bewusst wird, wie schnell ich Schiffbruch erleiden und mir ein Bein stellen könnte, je mehr ich also zurückscheue vor dem Ungewissen, in das hinein Gott mich führt oder aus dem heraus er mich ruft.

Jetzt muss ich das nur noch konsequent umsetzen…

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