Offener Brief an die Bundesregierung

Liebe Frau Merkel, lieber Herr Steinbrück,

an dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen einmal ausdrücklich bedanken für die geniale Idee, die Mehrwertsteuer um drei Punkte zu erhöhen. Seither schlagen sich die Möbelhäuser und Elektro-Großmärkte ja förmlich darum, mir nicht nur die drei Prozent, sondern die gesamte Steuer zu schenken. Das Leben wird also spürbar günstiger!

Und die Wirtschaft brummt, der Konsum springt an. Denn endlich kann ich all den Kram, den ich eigentlich nicht brauche, saubillig kaufen. Viele politische Kommentatoren, deren Kritik sie in den letzten Monaten ertragen mussten, haben diese clevere, paradoxe Logik gar nicht kapiert. Dabei müssten sie nur auf die Werbung hören, die uns täglich ins Haus flattert oder über den Äther geht.

Sorgen macht mir in diesem Zusammenhang allerdings das Familiengeld. Ich finde, Kinder zu haben, müsste deutlich teurer werden, um interessant zu sein; ein Premium-Artikel, ein Statussymbol, keine Discounter-Massenware. Was meinen Sie, was das für einen Boom auslösen könnte…! Als Folge der Verteuerung würden die Kindergärten auf Gebühren verzichten, Schulen könnten Kopfprämien für Neuzugänge ausloben, der Handel würde sich mit Gratisaktionen um jeden neuen Konsumenten mühen.

Denken Sie also nochmal drüber nach,

Ihr

Peter Aschoff

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Gewissensbisse

Acht Minuten reden Ehepartner im Schnitt pro Tag mit einander – stand in der Zeit, dem offiziellen Organ deutschen Bildungsbürgertums. Wenn ich also mit Martina 16 Minuten rede, bedeutet das, dass ein anderes Paar gar nicht mit einander spricht. Wenn wir 24 Minuten sprechen, dann sind es schon zwei Paare, die sich anschweigen oder aus dem Weg gehen oder den Fernseher anschalten. Und so weiter.

Über die fatalen Folgen für die Beziehung dieser armen Menschen mag man gar nicht nachdenken. Um die Schuldgefühle zu mindern haben wir heute darüber nachgedacht, ab sofort weniger zu reden, damit andere es wieder mehr tun.

Also dann – fröhliches Fernsehen!

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Fiese Fabel

Bei Ambrose Bierce habe ich eine seiner berüchtigt schrägen Fabeln gefunden, die entfernt (wirklich nur entfernt!) an das Thema Erlebnisgottesdienste erinnert. Neu ist es offenbar nicht:

Eine Aufforderung zu gehen

Weil er sah, dass seine Zuhörerschaft jeden Sonntag kleiner wurde, unterbrach ein Geistlicher seine Predigt, stieg die Stufen der Kanzel hinab und lief auf Händen den Mittelgang der Kirche entlang. Dann kam er wieder auf die Füße, erklomm die Kanzel und nahm ohne Anspielung auf das Geschehene die Predigt wieder auf.
»So«, sprach er zu sich selbst, als er nach Hause ging. »Von nun an werde ich eine große Zuhörerschaft und kein Geschnarche mehr haben.«
Aber am folgenden Freitag wurde ihm von den Säulen der Kirche die Aufwartung gemacht. Sie setzten ihn davon in Kenntnis, dass sie, im Einklang mit der Neuen Theologie und um in den Genuss aller Vorteile der modernen Auslegung des Evangeliums zu kommen, es für ratsam erachteten, eine Veränderung vorzunehmen. Sie hätten deshalb den als menschliche Windmühle weltberühmten Hindubruder Jowjeetum Fallal berufen, der zu der Zeit in Hoopitups Zirkus predigte. Zufrieden berichteten sie, dass der hochwürdige Herr vom Heiligen Geist bewegt worden sei, die Berufung anzunehmen, und am folgenden Sabbat für die Gemeinde das Brot des Lebens oder sich beim Versuch den Hals brechen werde.

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Sich überholen lassen

Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema Zeit ist mir aufgefallen, wie schwer es vielen von uns fällt, sich überholen zu lassen. Im Straßenverkehr nimmt das gelegentlich absurde bis gefährliche Züge an. Aber das ist in sich nur ein Symptom unserer Tempoverliebtheit. Schwerer wiegt das schon, wenn es um Karriere geht und man andere an sich vorbeiziehen sieht. Das Manager Magazin fragt, ob die Ehe die Karriere bremst (hoffentlich, müsste man manchen wohl wünschen) und Guido Westerwelle beschwor dieses Wochenende wieder globalökonomische Überholängste um zu erklären, warum um alles in der Welt jemand eigentlich seine FDP wählen sollte.

Wir können nicht alle ins (konventionelle) Kloster gehen, einen Ökobauernhof kaufen oder was sonst noch an Ausstiegsszenarien en vogue ist. Trotzdem: Wer Zeit haben will, muss es lernen sich überholen zu lassen: Wer in einen Langstreckenlauf zu schnell startet, bezahlt dafür spätestens in der zweiten Hälfte mit Schmerzen und erreicht nicht mehr ganz so lächelnd sein Ziel. Wer an der Ampel zu sehr auf die Tube drückt, muss (bei vernünftiger Schaltung für guten Verkehrsfluss) an der nächsten wieder warten und verheizt unnötig viel Sprit. Ich denke, das alles werde ich in den nächsten Wochen üben. Und es wird mir schwer fallen…

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Zweitausendsieben

Es ist zwar schon der dritte Januar, aber ich wünsche Euch allen – bekannter- und unbekannterweise – ein gutes und gesegnetes neues Jahr: Dass Gott Euch nahe ist und Euch die Dinge

Wer hier öfter hereingelesen hat, hat sicher mitbekommen, dass 2006 für mich aus verschiedenen Gründen (die mehr mit mir als mit anderen zu tun hatten) eher schwierig war und daher kann es eigentlich nur besser werden. Die wichtigste (Wieder-)Entdeckung des alten Jahres waren für mich eine ganze Reihe von Freundschaften, die mir gerade in den kritischen Momenten einen unschätzbaren Rückhalt gegeben haben.

Was ist nun für 2007 am Horizont? Hier eine kleine Auswahl:

  • Für uns als Familie beginnt das Jahr mit drei Monaten, wo wir “nur” zu fünft sind. Deborah fliegt am Samstag nach England und wir vermissen sie jetzt schon, wo sie geschäftig ihre Sachen packt und sich von Freunden und Großfamilie verabschiedet. Vor den Ferien hat sie in der Schule noch souverän ihr Graecum abgehakt. Martina ist dann allein unter lauter männlichen Wesen.

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Gefühlsrauschen

Vor einigen Jahren hatte ich eine Ohrenentzündung, von der ein leichter Tinnitus zurückgeblieben ist. Normalerweise stört er nicht, aber wenn ich müde bin, gestresst oder gesundheitlich angeschlagen, dann fällt das Fiepen auf einmal auf.

Mit manchen Gefühlen, Stimmungen und Gedankenkreisläufen ist es ähnlich. Wenn ich irgendwie geschwächt bin, dann fangen sie an, mich zu irritieren. Dabei sind sie gar nicht das Problem, sondern nur ein Symptom dafür, dass ich mehr Kraft verliere, als ich mir auf Dauer leisten kann. Wenn ich es so verstehe, dann kann ich in der Regel auch gut damit umgehen. Aber ich musste erst mal dahinter kommen.

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Hörbarer Dank

Zum Jahresende ist es sowieso ein Thema und die e-mail eines Freundes hat mich wieder daran erinnert: Dankbarkeit. Sie fällt nicht immer leicht, weil es dabei ja nicht nur um die guten, sondern auch um die schwierigen Dinge im Leben geht – doch gerade dann ist sie wichtig.

Es kostet mich dann echte Überwindung, Gott zu danken für Dinge, die vielleicht sehr gemischte Gefühle in mir hervorgerufen haben. Bis das Gefühl nachzieht, vergeht einige Zeit. Manchmal eine halbe Ewigkeit. Trotzdem scheint es mir wichtig, den Dank tatsächlich auszusprechen (erst dann kann man überhaupt von “Dank” reden!), selbst wenn ich noch keine ungetrübte Dankbarkeit empfinde. Aber bei Vergebung ist es ja ähnlich – es hat eine Rückwirkung auf mein Herz, wenn ich etwas laut und hörbar sage.

Aus ein paar Krisenmomenten habe ich noch gut in Erinnerung, wie sehr das half. Und dass es mehr ist als frommer Krampf oder billige Autosuggestion, sondern tatsächlich so etwas wie Glaube an Aktion:

Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. (1. Thess 5,16-18)

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Deutsch zum Abgewöhnen, heute: “Leider Gottes”

Leider Gottes, sagte der Schaffner heute, müssten die Fahrgäste wegen einer Baustelle zwischen Neustadt und Kitzingen auf Busse verladen werden. Ich habe nicht ganz verstanden, was Gott mit den Pannen der Deutschen Bahn zu tun haben soll, aber der Ausdruck ist ja auch nicht bahnspezifisch. Also wackelte ich der murrenden Meute hinterher und erlitt eine Busfahrt mit drei unverantwortlichen Überholmanövern, die aber unsere Verspätung minimieren halfen. Und kam ins Nachdenken.

“Leider Gottes” ist offenbar eine Formel, mit der man jede Verantwortung von sich weist: Ich kann nix dafür. Es ist halt leider Gottes so. Wir sind alle Opfer der Umstände. Höhere Gewalt (das fatalistische “da kann man nichts machen…”) heißt ja bei den Angelsachsen “act of God” und wird daher – leider Gottes – praktisch nur bei Unglücksfällen verwendet, was auch schon Bände spricht.

Frage an alle Germanistikstudenten – ich sitze inzwischen wieder im (nun Bummel-) Zug und konnte es von hier aus nicht ausgoogeln: Wie ist eigentlich der Genitiv hier zu deuten?

  • Leidet Gott mit uns an der Bahn und ihren Pannen?
  • Ist es eine Erinnerung an Gottes stellvertretendes Leiden – er kam unter die Räder, damit wir den Zug zum Himmel nicht verpassen?
  • Schließlich: Ist Gott der Grund des “leider”, in welchem Falle noch zu fragen wäre, ob er der reale oder nur der vorgeschobene Grund der Verzögerung ist. Oder theologisch noch brisanter: Hat Gott diese Verspätung gewollt oder nur zugelassen? Und was will er uns damit sagen?

Der Schaffner hat sich natürlich keinen Kopf um diese Dinge gemacht. Bei der Deutschen Bahn muss man in den unteren Dienstgraden wohl Fatalist sein, um nicht durchzudrehen. Aber nun bin ich – Gott sei Dank! – in Würzburg angekommen. Hier sind leider Gottes übrigens gerade alle elektronischen Anzeigetafeln im Hauptbahnhof ausgefallen und alles irrt orientierungslos umher…

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Besinnlichkeitskoller

Wie wohl die meisten wurde ich in den letzten Tagen von nur noch säuselnden Radiomoderatoren beschallt und mit postalischen wie digitalen Weihnachtsgrüßen aller Art bedacht und habe dabei, wie mir scheint, eine Überdosis “Besinnlichkeit” abbekommen. Nach den frühlingshaften Temperaturen zu Monatsbeginn, wo noch keine in Stimmung war, kam es mit sinkendem Quecksilber nun geballt – quasi überbesinnlich.

Der Begriff “Besinnlichkeit” alleine schon löst bei mir Widerwillen aus (Jeder weiß, dass Weihnachten von allen Zeiten im Jahr die ist, wo man kaum zum Nachdenken kommt. Und wir tun ja auch alles dafür; es könnte ja die Weihnachtsstimmung trüben). Manchmal kommt es mir so vor, als meint “Besinnlichkeit” oft gar kein echtes, tiefes Nachdenken über unser Leben (oder gar die Welt), sondern eher eine Stimmung, so als ob man das unternähme. Vielleicht ist das jetzt ungerecht, aber manches Bemühen um Tiefsinniges wirkt aufgesetzt. Eine Pflichtübung, die man absolviert. Die kann wie jede Übung auch Ihr Gutes haben. Nur in der Masse wirkt es

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Wie geht’s?

Die Frage bekommt man ja häufig gestellt und meistens erwartet der Fragesteller eine kurze Antwort. Nicht ganz so wie in den USA (wo zumindest der extrovertierte Deutsche immer schon lossprudelt, ehe ihm einfällt, dass man am besten mit einem Wort, und zwar einem positiven oder höchstens neutralen, drauf antwortet: fine, good, ok, oder “hangin‘ in there”).

Aber zurück zu mir. Wie bewerte ich denn, wie es mir geht? Als das Leben einfacher und meine Gedanken dazu eindimensionaler waren, war das kein großes Problem. Jetzt aber ist es viel komplexer geworden, oder ich bin anspruchsvoller und kritischer. Dinge laufen vielleicht äußerlich gut, aber ich kann mich nicht immer richtig drüber freuen. Niemand außer mir selbst steht meinem Glück im Wege.

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Mit Engeln diskutiert man nicht…

Die Geschichte von Zacharias und Elisabeth liest sich wirklich amüsant. Zacharias absolviert seinen Dienst im Tempel und wird für ein Rauchopfer ausgelost. Im Heiligtum begegnet ihm ein Engel – Gabriel, wie sich dann herausstellt – und kündigt die Geburt seines Sohnes an.

Zacharias muss völlig perplex gewesen sein, anders lässt sich die blöde Frage nicht erklären, die er dann stellt, nämlich wie das gehen soll. Wenn man einen Engel vor sich hat (und dem Schrecken nach zu urteilen, den er bekam, sah der nicht so harmlos aus wie der Engel Dudley), dann ist doch wohl klar, dass hier von eine ungewöhnliche Sache läuft. Die Story von Abraham und Sara kannte ja nun wirklich jeder. Aber Sara hatte wenigstens nur leise gelacht, statt Gott zu erklären, er hätte da ein paar Schwierigkeiten übersehen.

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Bei allem Respekt…

Ein ziemlich mulmiges Gefühl stellt sich ein, wenn man derzeit den Blick nach Russland richtet. Dass aber der lange Arm der Putin-Administration bis in die Redaktion von Sabine Christiansen reichen soll und dort zur Ausladung von Kritikern führte, ist – wenn es sich bewahrheitet – kein gutes Zeichen.

Auf einer etwas anderen Ebene liegt der Auftritt von Yusuf Islam alias Cat Stevens bei “Wetten Dass”. Peinlich aber war für mich auch dort, wie der Gastgeber (Aushängeschild seines Senders, ähnlich wie Christiansen bei der ARD) leicht verkrampft auf Harmonie machte und nicht einmal im Zusammenhang mit dem geänderten Namen das Wort “Islam” aussprechen konnte, sondern nur Umschreibungen oder Vermeidungen von sich gab.

Als sähe er bei einem falschen Wort schon die aus dem Karikaturenstreit bekannten Massen in Teheran, Islamabad oder Kairo sein Foto verbrennen. Man kann natürlich wie Harald Schmidt den Islam grundsätzlich aussparen, weil man nie weiß, wie man wiedergegeben und verstanden wird. Aber dann darf man – Samtstimmen-Nostalgie hin oder her – auch solche Gäste schlicht nicht einladen, sonst wird es grotesk.

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Wohlfühl-Evangelium

In Zeiten von Wellness-Oasen und selbst frommen Feelgood-Wochenenden sollten wir den alten Asketen Paulus vielleicht auch leicht auffrisieren. Ein Versprecher brachte mich gestern auf den Trichter:

Gott war in Christus und verwöhnte die Welt…

(vgl. 2.Korinther 5,19f)

Von Aroma redet Paulus in diesem Brief ja auch (2.Kor 2,14ff. Gut, das liest sich etwas zwiespältig…) – nur die Kristalle suche ich noch. Irgendwelche Tipps?

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Werdende Väter

Diesen Tag über hat mich beschäftigt, mit welcher tiefen und weiten Parallelität wir es im Advent zu tun haben. Da ist einerseits die Geschichte auf die wir zurückschauen: Die schwangere Maria, deren Bauch sich allmählich schmerzlich spannt und die – für seine Umwelt noch unsichtbar – Jesus in sich trägt, mit dem ein neues Zeitalter auf der Erde beginnt. Buchstäblich. Die Erfüllung der Verheißungen, die die großen Propheten des Exils von Gottes neuem Bund mit den Menschen und der neuen, vom Zerfall erlösten Schöpfung in so vielen packenden Bildern besungen haben.

Und da sind wir, die wir nicht mehr auf das “Christkind” warten. Wir schauen zurück auf seine Geburt, auf sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung, und erkennen in ihm den Prototypen dieser neuen Schöpfung. Doch während er schon “durch” ist, steckt diese neue Schöpfung noch im Geburtskanal. Überall um uns herum erkennen wir die Geburtswehen, die sich manchmal nur wie schmerzhaftes Sterben und Klagen anhören. Für jemanden, der nicht weiß, was da passiert, kann das beängstigend sein. Im Licht des Evangeliums ist es aber ein Zeichen der Hoffnung, dass Gott seine Verheißung mit dem Kommen Christi, auf das wir noch warten, dann in vollem Umfang erfüllt. Für uns Menschen wie für die nichtmenschliche Schöpfung sind dann die Wehen vorbei, und was wir nun ahnen und glauben, werden wir dann sehen und fassen können.

Unsere Rolle könnten wir vielleicht mit Joseph vergleichen. Wir haben dieses neue Leben nicht verursacht, aber Gott hat uns trotzdem in die Geschichte einbezogen, uns eine fürsorgliche Nebenrolle gegeben. So wie Joseph für die schwangere Maria sorgte, so können und sollen wir für unsere Mitgeschöpfe sorgen. Nicht in dem Sinne, dass wir alles richten könnten; aber wenigstens das uns Mögliche tun, im Vertrauen darauf, dass Gott das Unmögliche tut. Vor allem leiden wir ein bisschen mit, dezent im Hintergrund. Wir sind nicht die Hauptpersonen dieses Dramas. Und das, bis der Tag kommt, an dem Friede – Schalom – auf Erden einkehrt: In den Familien und Beziehungen, in der Politik, und in der Natur und ihren Elementen. Darauf warten wir – ganz gespannt und konzentriert, wie ein werdender Vater.

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