Ich bewege mich immer noch im Themenkreis von Pfingsten. Heute morgen haben wir eine neue Predigtreihe geplant und sind dabei auf die verschiedenen Listen geistlicher Gaben im Neuen Testament gekommen.
Die meisten von uns haben dagegen den umgekehrten Ansatz kennen gelernt: Jemand predigt über einen solchen Text und befasst sich dann nicht mit den Gaben, die in der Gemeinde vorhanden sind, sondern mit denen, die fehlen.
Was natürlich sofort zu der Frage führt, warum sie denn fehlen. Von da ist man schneller als man denkt bei der Frage, wer an diesem defizitären Zustand schuld ist. Und schon hat man genau das Gegenteil dessen erreicht, was Paulus eigentlich wollte: Sich über den Reichtum, den Gott wirkt, dankbar zu freuen.
Schon komisch, wie wir das immer wieder hinkriegen….

