Bekehrungen: was ist echt?

Ich sitze in einer Gesprächsrunde, wo das Thema „Konversion“ sozialwissenschaftlich und praktisch-theologisch erörtert wird. Eine Studie des IEEG Greifswald wird vorgestellt.

Mein Blick fällt auf einen prominenten Teilnehmer, der seit unserem letzten Treffen von seinem PC auf ein schickes Macbook umgestiegen ist. Nur den Apfel hat er verschämt zugepappt mit einem Aufkleber. Und ich frage mich: Ist das eine „echte“ Bekehrung, wenn man sich hinterher nicht dazu bekennt?

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13 Antworten auf „Bekehrungen: was ist echt?“

  1. Ja, der Biss in den Apfel als Markenzeichen, das hat was! Aber wo ist das Problem und wer hat eines?
    Wahrscheinlich der Apfelbeisser, sonst hätte er keinen Aufkleber gebraucht, um ihn zu verstecken. Solange er keine Äpfelchen an seine Haustür und an die Heckscheibe seines PKW klebt, ist doch alles OK, oder nicht? Wenn es keiner erfahren darf, dass ich auf die Seychellen reise, dann sollte ich doch lieber davon abstehen,oder?
    Oder fröhlich hinfliegen und anschließend andere mit einer wunderschönen Bildpräsentation erfreuen.

  2. I was thinking this is a thread about genuine conversion, instead of that it will be discussed about a brand, thats very poor because if I change the brand of my car nobody wants to cover it, a mercedes always abides a mercedes.Even the comments are not very fruitful, just joking, yet christianity is not a joke and God has never shown humour also Jesus.Christianity is a serious religion.No wonder that the moral virtues and values are going down in germany, for the most life is a joke.I feel sorry for my home country

  3. Das ist ein Thread über echte Bekehrung, nur in einem Gleichnis verpackt.
    So, wie sich jener schämt, einen Apple-Computer zu haben (warum auch immer, liegt auch ein solches Ding auf meinem Schreibtisch, ohne verklebtem Apfel), so gibt es viele Christen, die ihren Glauben verstecken. Mache ich übrigens auch manchmal. Ist aber unser Glaube echt, unsere Bekehrung echt, wenn das Herz nicht so voll ist, dass der Mund davon sprechen muss?

    Und natürlich waren die Kommentare „fruitful“, ging ja um Äpfel. Aber sei unbesorgt um Dein Land, ich bin nicht aus Deutschland …

  4. Wouldn´t a penguin on the laptop be the only tru conversion? lol
    But let me be serios, i think in chosing a free OS over an other one that isn´t there is a paralell to chosing Jesus Christ over anything else. Let me say it like this, i wasn´t forced to, i was invited!

  5. It`s senseless to talk about true conversion here, if I want have fun than I can go to other sides.But than is the question for what I am receiving the Jesus newsletter if it is only a comic site.

  6. Tja, er steht wohl dann nicht ganz hinter seiner „Bekehrung“. Er will sie, aber auch noch was anderes, also gleichsam zwei Herren dienen.

  7. Sich für einen Apple schämen? Ich versteh die Welt nicht mehr…

    Nee, mal im Ernst: Gibt es denn überhaupt die krasse 180 Grad-Wendung bei der Bekehrung? Ist es nicht doch in vielem irgendein Prozeß-artig? Wenn ich an meine Bekehrung denke, habe ich auch nicht sofort alles und jedem von Jesus erzählt, vieles war für mich ungewohnt. Klar war da auch Scham mit drin. Ist vielleicht auch eine Charakter-Frage. Mir persönlich ist es lieber, daß sich jemand nach und nach wandelt, vielleicht erst nach einem halben Jahr den Apfel öffentlich präsentiert, als wenn er unbedacht auf den ersten Blick Feuer und Flamme ist und nach einem halben Jahr doch wieder bei Windows ist, weil er sich einfach nicht intensiv mit dem Apple auseinandergesetzt und dadurch die Überlegenheit dieses Teils nie erlebt hat. „Es werden nicht alle, die mich Herr, Herr, genannt haben, in das Himmelreich kommen, sondern die, die den Willen meines Vaters im Himmel tun.“ (Mt 7,21)

  8. Zu Ehrenrettung des gemeinten Prominenten. Der Apfel wurde ihm meines Wissens von jemand anderem verklebt.
    Zum anderen aber spricht grade dieses Verstecken des Apfels für den Charakter des Mannes. Denn im Fall der „Vom-PC-Zum-Mac-Bekehrung“ würde ich etwas mehr Understatement sehr begrüßen. Als wollte alle Welt es wissen, verkünden Bekehrte ihren neu gewonnen Status nämlich bei jeder Gelegenheit. In jedem zweiten Tweet ist die Rede vom eigenen MacBook – selbiges einfach „Rechner“ zu nennen, würde dem Leser ja die wichtige Information vorenthalten, dass man zum Kreis der Gläubigen gehört.
    Insofern täte manchem Glaubensbruder die geistliche Übung gut, den Apfel zwar zu haben, aber die Welt in Unkenntnis darüber lassen.
    Mir ist kein Bekehrter – außer dem Beschuldigten – bekannt, der diesen schweren Weg beschritten hat.

  9. @Christoph: Ganz freiwillig hat er ihn ja nicht beschritten, sondern ihm wurde ein Schweigegebot auferlegt, äh -geklebt
    🙂

  10. @Hans Tiedemann
    Schon zwei Hinweise von dir, die sich über den seichten Inhalt dieses threads beklagen. Kommt da jetzt noch etwas Inhaltliches, oder willst du uns nur dazu bekehren/belehren so zu schreiben, wie es deinen Erwartungen entspricht?

    Übrigens hast du recht – das Christentum als Religion ist eine bierernste Sache und mit Sicherheit nur mit Humor zu ertragen.

    Das Gott und Jesus Humor, Witz, Esprit und Heiterkeit haben müssen, kann aber niemand bestreiten, der tatsächlich glaubt, dass Gott die Menschheit noch immer liebt.

    (Auf was für einem System dieser Beitrag verfasst wurde sage ich nicht! An den Früchten sollt ihr ihn erkennen!)

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