Umkehrschluss

Diese Woche hat jemand eine Statistik zitiert, nach der (wenn ich mich recht erinnere, aber auf ein paar Prozent kommt es auch gar nicht an…) 85% der Menschen bis zum 14. Lebensjahr zum Glauben gefunden hatte. Die Schlussfolgerung war, dass Kinder- und Jugendarbeit enorm wichtig ist.

Ist sie auch. Nur kann man aus der Statistik eben auch entnehmen, dass man offenbar in eine christliche Familie und Gemeinde mehr oder weniger hineingeboren werden muss. Und möglicherweise kann man auch schließen, dass außer ein paar Alibiaktionen die bestehenden Gemeinden (so gut wie) nichts unternehmen, um Erwachsenen zu helfen, ihren Weg zum Glauben zu finden.

Denn vielleicht liegt es nicht an den Leuten und nicht am Alter, sondern an der Art, wie unsere Gemeinden funktionieren…?

Share